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Marder im Frühling-Frühjahr – Das Verhalten vor der Paarungszeit

Marder sind Einzelgänger und halten keinen Winterschlaf. Die nachtaktiven Tiere meiden das Jahr über den Kontakt zu ihren Artgenossen. Eine Ausnahme bildet die Paarungszeit im Sommer. Vor dieser Periode stecken die Tiere im Frühling ihr Revier ab, was mitunter unangenehme Folgen für die Autofahrer hat, wenn durchgebissene Kabel eine Reparatur nötig machen.

Die Wurfzeit der Weibchen

Im Frühling bringen weibliche Marder ihre Jungen zur Welt. Obwohl die Paarung bereits im vorangegangenen Sommer stattfand, kommt es beim Steinmarder, der bevorzugt die Nähe des Menschen sucht, erst im März oder April zum Wurf. Die tatsächliche Tragzeit beträgt nur rund einen Monat, doch die zwischenzeitliche Keimruhe erklärt diese lange Zeitspanne. Die Jungen bleiben in der Regel bis zum Herbst unter der Obhut ihrer Mutter, werden jedoch rund zwei Monate nach dem Wurf von der Muttermilch entwöhnt und noch etwas später selbstständig.

Revierkämpfe im Frühjahr

Vor der Paarungszeit im Sommer sind Steinmarder um ein intensives Abstecken ihres Reviers bemüht. Die Größe des Reviers ist variabel und hängt vom Geschlecht und vom Nahrungsangebot ab. Im Frühling dulden die Einzelgänger kein Eindringen fremder Tiere in das eigene Revier. Zur Markierung nutzen sie ein Duftsekret, das gleichgeschlechtliche Marder fernhalten soll. Diese Verhaltensweise ist besonders im Frühjahr stark ausgeprägt. In dieser Jahreszeit machen viele Autofahrer die leidvolle Erfahrung, dass durch Marderbiss wichtige Leitungen oder Kabel beschädigt werden. Grund für dieses Verhalten ist der Geruch eines Artgenossen, der das Fahrzeug als sein Revier markiert hat. Wird das Auto bewegt und an anderer Stelle abgestellt, wird die Aggression eines dort lebenden Marders geweckt, der die typischen Schäden am Fahrzeug verursacht.

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